2011

  • Im regionalen Rundfunk RADAR wurde am 16. Dezember 2011 eine zweistündige Rundfunksendung ausgestrahlt. Mittelpunkt war das Hörbuch und Inhalte von verschiedenen Zeitzeugenberichten. Viermal wurde danach die Sendung nochmals wiederholt.
  • Am 6. Dezember 2011 erhielt die frühere UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge, Sadako Ogata, im Hessischen Landtag den hessischen Friedenspreis 2011. Landesvorsitzender Adam Strauß wurde zur Verleihung eingeladen.
  • Am 15. November 2011, um 18.00 Uhr wurden in der Kommunalen Galerie im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt die Ausstellungen zu "Zigeuner"-Bildern eröffnet. Ankündigung als pdf-Datei. s. Artikel im Darmstädter Echo vom 17. Nov. 2011: „Zigeuner“-Bilder gegen das Klischee s. auch Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 23. Nov. 2011: "Hausbesetzung als Begleitmusik"
  • Am 17. November 2011, ab 17.00 Uhr, fand eine öffentliche Tagung zur Ausstellung im Justus-Liebig-Haus, Darmstadt statt.
  • Das vom Verband herausgegebene Hörbuch 'Sinti & Roma - Verfolgt / Interniert / Deportiert / Vernichtet': „Wer hat denn 1933 an Auschwitz gedacht? Alltag und Diskriminierung im NS-Staat.“  ist in der Reihe ‚hörGESCHICHTE‘ bei MEDIA Net-Kassel (ISBN: 978-3-939988-10-6) erschienen. Weitere Informationen, s. auch Pressemittellung des Verlags
  • Das Gala-Konzert der Roma- und Sinti Philharmoniker unter Leitung von Riccardo M Sahiti am 25. September 2011, 19.00 Uhr beim hr in Frankfurt wurde unter anderem auch vom Landesverband unterstützt. 
  • Am 23. August 2011 stellte der Landesverband sein Ausstellungsprojekt "Hornhaut auf der Seele" im Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplan Darmstadt vor.
  • In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944  wurden die letzten Sinti und Roma im "Zigeunerlager" Auschwitz ermordet. Aus diesem Anlass erschien am1 2. August 2011im Gießener Anzeiger ein Artikel von Heidrun Helwig über eine Überlebende des Völkermords.  s. Gießener Anzeiger vom 2. August 2011
  • s. auch Leserbrief im Gießener Anzeiger am 17. Aug. 2011
  • Am 31. Mai 2011 wurde der neue Video-Clip mit Nachrichten ins Netz gestellt.
  • Am 16. Mai 2011 und am 14. Juni 2011 wurde das Medienpaket mit DVDs und Unterrichtsmaterialien zum Thema "Antiziganismus" und "Verfolgung der Sinti und Roma" in Schulleitungsversammlungen der Landeshauptstadt Wiesbaden vorgestellt.
  • Bundespräsident Wulff machte am 14. April 2011 seinen Antrittsbesuch in Hessen. Ministerpräsident Bouffier hatte zu dem Abendessen zu Ehren des Bundespräsidenten auch den Landesvorsitzenden Adam Strauß in das Landgrafenschloss nach Marburg eingeladen.
  • Am 23. März 2011 wurde in Marburg der 1943 von hier aus nach Auschwitz deportierten Sinti und Roma gedacht. Rinaldo Strauß sprach für den Landesverband.

  


Vom 11. bis zum 31. Januar 2011 wurde die Ausstellung "Hornhaut auf der Seele" im Foyer des Hessischen Landtags in Wiesbaden gezeigt. Erste Bilder von der Ausstellungseröffnung ...
In der HESSENSCHAU vom 11. Januar 2011 wurde über die Ausstellungseröffnung berichtet.

 

Das Echo in der Presse:
Wiesbadener Tageblatt vom 12.01.2011 "Ständige Verfolgung", Frankfurter Rundschau vom 12.01.2011 "Antiziganismus. Roma als Schulthema", NordhessenNews.de vom 12.01.2011 "Die Verfolgung begann schon lange vor der NS-Zeit", Wormser Zeitung vom 11.01.2011 "Sinti und Roma wollen Aufklärung an Schulen".
Rhein Main TV hat am 18. Januar über unsere Ausstellung berichtet: "Geschichte erleben

Ausstellungen | 11.01.2011 | 13:00 Uhr "Hornhaut auf der Seele"
Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma in Hessen im Plenargebäude des Hessischen Landtags, Ausstellungshalle, Eingang Grabenstraße, 65183 Wiesbaden durch Landtagsvizepräsident Lothar Quanz
Grußwort des Vorsitzenden des Landesverbandes der Sinti und Roma Hessen, Adam Strauß
Führungen durch die Ausstellung durch den Historiker und Diplom-Politologen Dr. Udo Engbring-Romang an folgenden Terminen:
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Bildergalerie + weitere Informationen in der zugehörigen Pressemitteilung
Downloads:
Grusswort-VP_Quanz (PDF-Datei)
Rede von Adam Strauß (PDF-Datei)
2007_11_Faltblatt_Ausstellung.pdf (PDF-Datei)

Am 19. Januar 2011, um 12.30 Uhr wurde die Medienbox "Antiziganismus"/"Verfolgung der Sinti und Roma" (Wiesbaden) in der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule, Integrierte Gesamtschule, Rudolf-Dyckerhoff-Straße 10 in 65203 Wiesbaden übergeben. Ein Faltblatt zum Herunterladen

Roma-Verfolgung als Thema  20.01.2011 - WIESBADEN Von Jutta Schwiddessen


SCHULE Neues Unterrichtsmaterial für ein vernachlässigtes Geschichtskapitel

Schüler und Lehrer in Hessen wissen zu wenig über die Vorurteile und die Verfolgung der Sinti und Roma, stellt der Landesverband Deutscher Sinti und Roma fest. Und er nahm es selbst in die Hand, etwas dagegen zu tun: nämlich, umfangreiches Unterrichtsmaterial erarbeiten zu lassen, das in verschiedenen Fächern von Politik über Geschichte und Deutsch bis Religion/Ethik eingesetzt werden kann und zu verschiedenen Lehrplaninhalten von der Grundschule bis zum Gymnasium passt.
Das Besondere am Medienpaket: es enthält zahlreiche Zeitzeugendokumente und DVDs, die speziell auf die Region ausgerichtet sind. Wiesbaden ist nach Darmstadt nun die zweite hessische Stadt, die die Medienbox „Antiziganismus“ (Feindseligkeit gegenüber Sinti und Roma) und „Verfolgung der Sinti und Roma“ ihren Schulen zur Verfügung stellen wird. Sozial-, Schul- und OB-Dezernat finanzierten gemeinsam mit dem vom Lokalen Aktionsplan Biebrich organisierten Projekt „Vielfalt tut gut“ 100 Medienboxen, die der Vorsitzende des Verbands der Sinti und Roma, Adam Strauß, gestern in der Wilhelm-Heinrich-von-Rhiel-Schule in Biebrich überreichte.

OB: Ein spannendes Projekt
„Keine der drei Opfergruppen des Nationalsozialismus, weder Juden noch Sinti und Roma noch Euthanasieopfer, dürften vergessen werden“, sagte Oberbürgermeister Helmut Müller in der Schul-Aula. Die Medienbox, für die rund 16 000 Euro investiert wurden, sei „ein spannendes Projekt, das Geschichte in besonderer Form begreifbar macht“, nämlich durch erzählende Zeitzeugen, „von denen nicht mehr viele leben.“ So berichten denn auch auf den DVDs für Wiesbadener Schulen mit dem inzwischen verstorbenen Robert Ebender und Spinetta Weimer (77) zwei Wiesbadener Angehörige der Sinti und Roma von ihrem Schicksal und dem ihrer Familien in der NS-Zeit.
„Der Nationalsozialismus ist natürlich ein Thema im Unterricht, aber Sinti und Roma waren bisher keins“, bestätigte Thomas Schwarz, Leiter der Rhiel-Schule, was der Verband der Sinti und Roma an der hessischen Schulpolitik kritisiert. Das lag und liegt laut Udo Engbring-Romang vor allem daran, dass Lehrer mit der Thematik kaum vertraut seien und es bisher praktisch keine Angebote an Unterrichtsmaterial gebe. Engbring-Romang, Historiker und Diplom-Politologe, ist der Autor der Medienbox und erläuterte ihren Inhalt auch gestern in der Riehl-Schule, wo Kinder aus 42 verschiedenen Nationen unterrichtet werden. Dort, so Schulleiter Schwarz, wird die Medienbox künftig in den Unterricht übernommen. Ansonsten verteilt das städtische Schulamt die Medienboxen, über deren Nutzung und Inhalt das Schuldezernat auch in der Schulleiterkonferenz informieren wird.

Zwar scheiterte die Präsentation der DVD mit Zeitzeugen-Interviews in der Aula der Rhiel-Schule gestern an technischen Hürden, doch dafür war Zeitzeugin Spinetta Weimer persönlich anwesend.
(Wiesbadner Kurier vom 20. Januar 2011)


Schon lange überfällig  20.01.2011 - BIEBRICH
SINTI UND ROMA Medienbox an Riehl-Schule vorgestellt

(ra). Schüler und Lehrer in Hessen wissen zu wenig über die Vorurteile und die Verfolgung der Sinti und Roma, stellt der Landesverband Deutscher Sinti und Roma fest. Und er nahm es selbst in die Hand, etwas dagegen zu tun: nämlich, umfangreiches Unterrichtsmaterial erarbeiten zu lassen, das in verschiedenen Fächern von Politik über Geschichte und Deutsch bis Religion/Ethik eingesetzt werden kann und zu verschiedenen Lehrplaninhalten von der Grundschule bis zum Gymnasium passt.
Das Besondere am Medienpaket: Es enthält zahlreiche Zeitzeugendokumente und DVDs, die speziell auf die Region ausgerichtet sind. Wiesbaden ist nach Darmstadt nun die zweite hessische Stadt, die die Medienbox „Antiziganismus“ (Feindseligkeit gegenüber Sinti und Roma) und „Verfolgung der Sinti und Roma“ ihren Schulen zur Verfügung stellen wird. Sozial-, Schul- und OB-Dezernat finanzierten gemeinsam mit dem vom Lokalen Aktionsplan Biebrich organisierten Projekt „Vielfalt tut gut“ 100 Medienboxen, die der Vorsitzende des Verbands der Sinti und Roma, Adam Strauß, gestern in der Wilhelm-Heinrich-von-Rhiel-Schule in Biebrich überreichte.

Keine der drei Opfergruppen des Nationalsozialismus, weder Juden noch Sinti und Roma noch Euthanasieopfer, dürften vergessen werden“, sagte Oberbürgermeister Helmut Müller in der Schulaula. Die Medienbox sei „ein spannendes Projekt, das Geschichte in besonderer Form begreifbar macht“, nämlich durch erzählende Zeitzeugen, „von denen nicht mehr viele leben.“ So berichten denn auch auf den DVDs für Wiesbadener Schulen mit dem inzwischen verstorbenen Robert Ebender und Spinetta Weimer (77) zwei Wiesbadener Angehörige der Sinti und Roma von ihrem Schicksal und dem ihrer Familien in der NS-Zeit.
„Der Nationalsozialismus ist natürlich ein Thema im Unterricht, aber Sinti und Roma waren bisher keins“, bestätigte Thomas Schwarz, Leiter der Rhiel-Schule, was der Verband der Sinti und Roma an der Schulpolitik kritisiert. Das liegt laut Udo Engbring-Romang daran, dass Lehrer mit der Thematik kaum vertraut seien. Engbring-Romang, Historiker und Politologe, ist der Autor der Medienbox und erläuterte ihren Inhalt auch gestern in der Riehl-Schule, wo Kinder aus 42 Nationen unterrichtet werden. (
WIESBADNER TAGBLATT vom 20. Januar 2011)



Am 5. Januar 2011 stellten Landrat Matthias Wilkes und Vertreter des Landesverbands in Heppenheim das Konzept einer Medienbox mit Materialien für Schule und Unterricht der Presse vor.
Darmstädter Echo vom 6. Januar 2011:  "Ein Koffer schreibt Geschichte"
Bürstädter Zeitung vom 7. Januar 2011:   "Für einen gelasseneren Umgang"
Morgenweb.de vom 7. Januar 2011:  "Schicksal der Sinti und Roma nicht vergessen"